Raumgestaltung / Kinderzimmer

Das ideale Kinderzimmer für Schulkinder gestalten und einrichten

Mit speziellen Farbharmonien und Möbeltipps eine altersgerechte Atmosphäre schaffen

Mit der Einschulung beginnt für Kinder ein aufregender neuer Lebensabschnitt. Ihr Kind wird wieder ein Stück erwachsener. Die Ansprüche des Kindes werden größer, der Wunsch nach Unabhängigkeit nimmt zu und auch der individuelle Geschmack entwickelt sich weiter. Dieser Prozess findet auch im Kinderzimmer statt: Es wird ein Raum, der immer mehr die Persönlichkeit Ihres Kindes abbildet. Das Spielzimmer entwickelt sich mit der Einschulung hin zum Arbeitszimmer, wo der Nachwuchs seine Hausaufgaben am Schreibtisch erledigt, lernt oder bastelt.

Darüber hinaus fungiert das Kinderzimmer verstärkt als Rückzugsort und entwickelt sich zum Bereich der Privatsphäre. Hier wird das Kind beispielsweise von Klassenkameraden besucht und möchte dann nicht gestört werden. Generell spielen Freunde und Freizeit eine immer größere Rolle im Alltag Ihres Kindes und die benötigen entsprechenden Platz. Alles muss seinen Platz finden: vom Stauraum für Hobby-Utensilien wie Musikinstrumente oder Sportgeräte bis hin zu Sitzgelegenheiten wie Sessel oder Sitzsäcke.

Der Eintritt ins schulpflichtige Alter markiert einen Meilenstein – sowohl im Leben des Kindes als auch in dem der Eltern. Es ist eine spannende Zeit voller Veränderungen und neuer Erfahrungen. Eltern sollten die Gelegenheit nutzen und den Nachwuchs aktiv an der Neugestaltung des Kinderzimmers beteiligen. Achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Kindes und hören Sie auf seine Wünsche.

Komplementärkontraste wie Grün und Rot regen in sparsamen Dosierungen die Kreativität an und steigern die Konzentration. Damit passen sie perfekt in die Spielecke des Kinderzimmers.
Farben und Farbharmonien – speziell für Kinder ab 6 Jahren

Kindern ab 6 Jahren steht ein neuer und wichtiger Lebensabschnitt bevor: die Schule beginnt und sorgt im Leben Ihres Kindes für gehörige Veränderungen. Ab der Einschulung müssen Kinder erstmals still am Schreibtisch sitzen und konzentriert arbeiten. Eltern können die Schulkinder in der neuen Lebensphase mit durchdachten Farb- und Raumkonzepten gezielt unterstützen. Mit den richtigen Farbtönen fördern sie zum Beispiel ihre Entwicklung und werden den veränderten Bedürfnissen gerecht. 

Dabei spielen die Farbharmonien, also das Zusammenspiel einer Farbe mit anderen Nuancen, eine bedeutende Rolle. Deshalb haben die Alpina Farbexperten eine Farbkollektion speziell für Kinder entwickelt. Mit maßgeschneiderten Farbtönen für jede Altersklasse zeigen sie, wie Kinderzimmer so gestaltet werden können, dass sich der Nachwuchs wohlfühlt und er optimal in seiner jeweiligen Entwicklungsphase unterstützt wird.

Alters- und kindgerechte Farbkombinationen für frisch gebackene Schulkinder sind zum Beispiel die Kombination aus einer weichen Flächenfarbe in HamsterbeigeProduktdetails, ergänzt durch Akzente aus blaustichigem DrachengrünProduktdetails und leuchtendem KäferrotProduktdetails. Mehr Vorschläge, speziell für Schulkinder ab 6 Jahren, finden Sie hier

Je älter die Kinder werden, desto mehr Unisex-Zimmer gibt es

Die Alpina Farbexperten wissen, dass bei der Gestaltung von Kinderzimmern es eine Vielzahl toller Farbkombinationen gibt, die über das oftmals bestehende Klischee „Rosa für Mädchen und Blau für Jungen“ hinausgehen. Wir zeigen neue coole Ideen für das Kinderzimmer, mit denen sich die klassischen Mädchen- und Jungenzimmer neu erfinden lassen – mit und ohne Rosa-Blau-Komponente. 

Frische Farbkombinationen für Mädchenzimmer
Einhornrosa und Papageiengrün – eine frische Farbkombination fürs Mädchenzimmer. Der fröhliche Grünton und das zarte Rosa erzeugen einen harmonischen Kontrast – für eine spannende Atmosphäre.

Auf die Dosis kommt es an – das gilt auch für den Einsatz von Rosa im Kinderzimmer. Dabei lässt sich Rosa zum Beispiel sehr gut mit Grün kombinieren. Speziell Grüntöne mit hohem Gelbanteil wie PapageiengrünProduktdetails fördern die Kreativität, gleichzeitig besitzen sie eine ausbalancierende Wirkung. In Kombination mit dem zarten EinhornrosaProduktdetails schaffen Eltern ihrem Kind so einen idealen Ort zum Lernen, der durch besänftigende Leichtigkeit geprägt ist.

Moderne Kombinationen für Jungenzimmer
Blau sorgt einerseits für Entspannung, andererseits fördert es die Konzentrationsfähigkeit. Kombiniert mit warmen Nuancen wirkt es weniger kühl – so entsteht ein Platz zum Lernen und kreativ sein.

Jungen wie Mädchen mögen die Farbe Blau sehr gern und wünschen sich diese häufig für ihr Kinderzimmer. Blautöne sind gerade für Schulkinder eine gute Wahl, da sie die Konzentration fördern und gleichzeitig für Ruhe und Erholung sorgen. Damit das Zimmer optisch nicht auskühlt, sollten Blaunuancen wie das Seebärblau mit warmen und hellen Farben kombiniert werden, zum Beispiel mit Kängurubeige.

Der Schutzheld ist ein transparenter, matter Schutzüberzug für die Wand. Damit werden Wände abwaschbar und halten sogar die meisten Filzstift Attacken aus.
Wandfarben und Elternnerven schützen – mit dem Farbenfreunde Schutzheld

Kinderzimmerwände werden immer stark beansprucht, egal in welchem Alter sich das Kind befindet. Ob tastende Babyfinger, mit Schokolade verschmierte Kleinkinderhände oder bastelnde Schulkinder – schnell geht mal etwas daneben und hinterlässt bleibende Abdrücke. Das alles bereitet Eltern keine Probleme, die ihre Wände für solche Fälle präpariert haben – mit dem Alpina Schutzheld, einem abwischbaren transparenten Schutzüberzug. Mehr dazu

Schwierige Grundrisse – die Lösung liegt in der richtigen Farbwahl
Nicht jedes Kinderzimmer kann groß und lichtdurchflutet sein. Alpina hat Tipps und Tricks parat, wie sie selbst kleine, dunkle Zimmer mit Dachschrägen hell und freundlich gestalten.

Zu klein, zu dunkel, mit Dachschrägen oder mit einem Fenster, das nach Norden hinausgeht – Das Traumkinderzimmer gibt es selten, doch mit der richtigen Farbauswahl oder Farbkombination lässt sich aus jedem Raum das Optimum herausholen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Zimmer mit der richtigen Farbe aufhellen, optisch vergrößern oder sogar begradigen können. Das Geheimnis liegt in hellen, luftigen Farben, die visuell zurückweichen. Zum Beispiel lassen frische Blautöne ein Kinderzimmer größer wirken. Helles Gelb wirkt wie eine Prise Sonnenschein, und durch zartes Rosa werden dunkle Kinderzimmer zu freundlichen Kuschel-Höhlen. Erfahren Sie mehr dazu.

Neuer Lebensabschnitt, neue Kinderzimmerausstattung – welche Möbel gehören in das Schulkinderzimmer?

Wenn aus einem Kindergartenkind ein Schulkind wird, muss sich auch das Kinderzimmer verändern und weitere Funktionen erhalten. Plötzlich ist das Zimmer nicht mehr nur ein Ort zum Spielen und Toben, es wird zum Arbeitszimmer und Lernplatz. Auf welche Kinderzimmermöbel kommt es an, wenn der Nachwuchs ins schulpflichtige Alter kommt?

Höhenverstellbare Schreibtische mit genügend Platz sind die beste Wahl für frisch gebackene Schulkinder.
  • Schreibitisch statt Mal- und Basteltisch
    Dreh- und Angelpunkt des neuen Lern- und Arbeitsplatzes ist der Schreibtisch. An ihm werden die Hausaufgaben erledigt, an ihm wird gerechnet, geschrieben und gebastelt. Der Schreibtisch sollte ausreichend groß und breit sein, damit neben den Lehrbüchern, Heften und Lernmaterialien beispielsweise auch ein Computer Platz findet. Besonders zu empfehlen sind Tische aus Massivholz oder Holzfaserplatten, die sich im Idealfall in der Höhe sowie in der Neigung der Arbeitsplatte verstellen lassen. So schaffen Eltern beste Voraussetzungen für einen altersgerechten, ergonomisch optimalen Arbeitsplatz. 
  • Schreibtischstuhl – die Sitzgelegenheit zum Konzentrieren und Arbeiten
    Mindestens genauso wichtig wie der richtige Schreibtisch ist der passende Schreibtischstuhl. Da es sich hierbei nicht um eine Sitzgelegenheit zum Entspannen und Lümmeln handelt, sondern zum Lernen und Arbeiten, gilt es einiges zu beachten. So sollte der Stuhl ergonomisch anpassbar sein und über eine stabile Sitzfläche verfügen. Außerdem empfiehlt es sich, ein Modell mit verstellbarer Rückenlehne und Armstützen zu wählen, um frühzeitig Haltungsschäden vorzubeugen. Der Schreibtischstuhl sollte auf den Schreibtisch und die Größe des Kindes abgestimmt sein.
  • Schreibtischleuchte – zusätzliche, flexible Lichtquelle
    Der ideale Standort für einen Schreibtisch befindet sich in Fensternähe. Das dort einfallende Tageslicht sorgt für die nötige Helligkeit. Gleichzeitig bietet das Fenster einen entspannten Blick nach draußen, der gerade beim Lernen sehr wohltuend sein kann. Damit auch abends und während der dunklen Jahreszeit bestmögliche Lichtverhältnisse herrschen, darf eine Schreibtischleuchte nicht fehlen. Hier eignen sich besonders gut Lampen mit verstellbaren Gelenken, sowie flexible Klemmleuchten, die sich individuell positionieren lassen.
Ob Schreibtisch oder Nachtschränkchen – sorgen Sie für ausreichend viele Lichtquellen, damit die kleine Leseratte immer optimale Sehbedingungen im Kinderzimmer hat.
  • Zeit für ein großes Bett – oder soll es ein Hochbett sein
    Mit dem Schulanfang ist auch die Zeit für ein großes Bett gekommen, es signalisiert einen neuen Lebensabschnitt des Kindes. Mit einer Tagesdecke und weichen Kissen lässt sich das Bett am Tag zu einem gemütlichen Sofa umgestalten, das zum Verweilen einlädt. Besonders praktisch: Viele Kinderbetten verfügen über eine Schublade, in der das Bettzeug tagsüber Platz findet. Für Räume mit hohen Decken sind Hochbetten eine besonders praktische Alternative, die unterhalb der Schlafebene Platz für Arbeitsplatz oder Sitzecke schaffen.
Wer sagt denn, dass bei einem Hochbett die Liegefläche oben sein muss? Eine Sitzecke auf der zweiten Etage ist mindestens genauso spannend!
  • Farbenfrage – Kindermöbel in Weiß oder neutralen Farben?
    Wenn es um die Farbgestaltung im Kinderzimmer geht, sollten Eltern grundsätzlich auf die Wandfarben und Accessoires setzen – und bei den Kinderzimmermöbeln lieber auf neutrale Farben wie Weiß zurückgreifen. Hat sich der Geschmack des Nachwuchses geändert, lässt sich ein Raum mit neuer Wandfarbe und Wohnaccessoires schnell und einfach umgestalten, ein neuer Anstrich für die kompletten Kinderzimmermöbel ist im Vergleich dazu deutlich zeitaufwändiger. Grundsätzlich spricht aber nichts, gegen einzelne Farbakzente in Form von Möbeln – wie einem leuchtend roten Regal oder Sitzsack – sofern es in das gesamte Farbkonzept des Kinderzimmers passt.
    Kinderleicht lässt sich der Lieblingsfarbton Ihres Kindes auch als individueller Lack abmischen – so sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
  • Teppich oder glatte Böden – keine reine Geschmacksfrage
    Wenn Sie sich für Teppichboden im Kinderzimmer entscheiden, sollten Sie genau hinsehen. Achten Sie beim Kauf auf das TÜV-Umweltsiegel. Das belegt, dass das Bodenmaterial schadstofffrei ist. Besonders gut eignen sich Bodenbelege aus Naturmaterialien wie Holz, Bambus, Kork oder Kautschuk. Sie sind robust, umweltfreundlich und schaffen eine angenehme Raumatmosphäre. Für die gewünschte Gemütlichkeit sorgen flauschige Wollteppiche, Sitzsäcke oder Sitzpoufs.
    Tipp der Farbexperten: PVC-Boden enthält stets Weichmacher, um elastisch zu bleiben und nicht zu brechen. Daher sollten PVC-Belege wenn möglich nicht im Kinderzimmer zum Einsatz kommen.
Regale, Container & Co. – Ordnung und Organisation zum Lernen
Wer Ordnung halten will, braucht Stauraum. Ob Schränke, Regale, Boxen, Körbe oder Garderobenhaken – die Welt der Aufbewahrungsmöglichkeiten ist vielfältig und bietet etwas für jeden Geschmack.

Lehrbücher und Hefte, Schulranzen und Turnbeutel, Sportsachen und Klamotten – mit der Einschulung halten viele neue Dinge Einzug ins Kinderzimmer, die verstaut werden wollen. Um die Lernmaterialien leicht erreichbar in der Nähe des Schreibtisches unterzubringen, eignen sich Bücherregale, Schubladenelemente oder Rollcontainer besonders gut. Kleinigkeiten wie Stifte, Radiergummi und Lineal lassen sich praktisch in Utensilos aufbewahren.

Tipp der Farbexperten
Eltern und Kinder sollten den Schulbeginn dazu nutzen, um auszumisten. Altes Spielzeug aus Baby- und Kleinkindtagen, das nicht mehr genutzt wird, kann beispielsweise aussortiert werden – das schafft Platz für Neues und Ordnung zum Lernen. Mehr Infos zum Thema Stauraum finden Sie hier.

Themenzimmer – der planbare Wunschtraum

Ob Prinzessinen-Schloss, Piratenzimmer oder ein spaciger Fantasyroom – wenn sich das Schulkind ein Themenzimmer wünscht, gilt es einiges zu beachten. Gerade bei der Gestaltung dieses Kinderzimmertyps sollten Eltern gezielte Akzente setzen und Highlights auswählen – der Raum sollte nicht einfach mit allerlei Dekoration überfachtet werden. Worauf Sie beim Gestalten von Themenzimmern achten sollten, zeigen wir Ihnen hier

Egal, ob Sie zu farbigen Applikationen und Wandtattoos greifen oder mit Kissen und Textilien für das gewisse Extra sorgen – die kleinen Details machen den großen Unterschied im Kinderzimmer.
Hübsche kleine Akzente durch Wandtattoos oder Schablonen lassen sich auch ganz einfach selbst gestalten. Alpina hat die Anleitungen parat.
Bordüren, Sticker und Wandtattoos – gezielte Akzente oder verbindende Dekorationselemente

Der Schulbeginn spiegelt sich auch im Kinderzimmer wider. Neben Ecken zum Ausruhen, Spielen oder Quatsch machen, kommt ein neuer Bereich hinzu, der zum Lernen und zur Konzentration. Mit der richtigen Wandfarbe können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen und beispielsweise Zonen zur Entspannung oder Kreativität schaffen. Damit der Raum dennoch eine Einheit bildet, lassen sich die verschiedenfarbigen Zimmerzonen durch gezielt platzierte Sticker oder Bordüren optisch verbinden. Ihr Nachwuchs ist Dinosaurier-Fan oder liebt Baufahrzeuge? Mit den entsprechenden Stickern und Wandtattoos haben die Kinder die Möglichkeit, ihrem Zimmer eine ganz persönliche Note zu geben. Familien, die selbst Hand anlegen wollen, können die Wände in einer gemeinsamen Bastelaktion mit Schablone und Pinsel verschönern. Ideen und Musterschablonen finden Sie hier. 

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