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Weiß Wandfarbe: Klassisch & puristisch

Die Farbe Weiß als Wandfarbe ist so beliebt wie kaum eine andere. Die zeitlose Eleganz fügt sich hervorragend in jeden Raum ein.

Weiße Wandfarbe: Elegant, puristisch und hell

Pur, sauber und hell sind die Begriffe, die von den meisten Menschen genannt werden, wenn sie die Wirkung von strahlendem Weiß beschreiben sollen. Die Farbe Weiß ist ein Synonym für makellose Vollkommenheit – ob man dabei an die Reinheit von frisch gefallenem Schnee denkt oder an Weiß als göttliche Farbe wie bei der christlichen Taube oder den weißen Ibissen, die in China als heilig gelten.

Im Raum wirkt Weiß licht und clean und schafft ein Gefühl von Klarheit und Weite, was es zur idealen Farbe macht für kleine Zimmer oder solche mit niedrigen Decken. Da Weiß das einfallende Licht intensiviert, schafft es zuverlässig Helligkeit in Räumen, in die wenig Tageslicht fällt, und lässt sie weiträumiger wirken.

Diese Wirkung entfaltet Weiß als Wandfarbe

Weiße Wände schenken Räumen eine luftige, ruhige Atmosphäre, die zunächst einmal wie eine leere Leinwand wirkt und so den perfekten Hintergrund für Ihren Lieblingsstil bietet. Da in Weiß alle Farben enthalten sind, bietet es für jeden Stil Anknüpfungspunkte und harmoniert mit allen Tönen.

Neutrales Weiß als Innenfarbe ist nicht festgelegt, sondern der Look entsteht durch die Kombifarben, Formen und Materialien, die man vor den weißen Wänden platziert.

Welcher Stil darf es sein? Alles ist möglich vor weißen Wänden

Überhaupt nicht kühl, sondern sehr romantisch geben sich weiße Wände mit Rosatönen, verspielten Accessoires, zarten Blütenmotiven und Glas. Modern und edel wirkt Weiß mit Lackoberflächen, Hightechstoffen und Marmor.

Immer noch luftig, aber trotzdem gemütlich sieht ein Look mit Taupetönen, lässigen Leinenstoffen und unbehandeltem Holz aus.

Strahlendes Weiß wie der Klassiker „Alpina Weiß“ wirkt als Innenfarbe klar und aufgeräumt, was es zur optimalen Ausgangsbasis für Einrichtungsstile macht, die mit diesen Eigenschaften spielen. Dazu gehören junge Stile, die auf unkomplizierte Leichtigkeit setzen wie der moderne Retrostil oder der Scandi Chic. Sein reduzierter Look lebt von der luftigen Klarheit von Weiß, die von hellen Hölzern und Natur- oder sanften Pastelltönen sanft ausbalanciert wird.

Weiß ist die Farbe der Moderne und damit der typische Hintergrund für den Minimalismus oder urbane Interieurs, die reinem Weiß eine architektonische Farbpalette in kühlen Grautönen mit einzelnen starken Farbakzenten zur Seite stellen.

Weiße Wände unterstreichen wirkungsvoll die geradlinige Formensprache der Stile und die cleane Raumwirkung, in der glattes Leder, Chrom und Edelstahl dominieren. Warme Holztöne setzen dazu einen wohnlichen Gegenpol.

Bewusst rauer und roher gibt sich der Industrial Chic mit gealtertem Eisen, schwarzem Stahl und derben Vintagestücken in Leder. Weiß als Wandfarbe lässt dabei Beton noch kühler wirken und setzen rustikale Backsteinwände in Szene.

Ebenfalls mit abgenutzter Optik präsentiert sich der Shabby Chic. Abgeblätterter Lack, mit Patina überzogene Möbelstücke oder nostaglische Funde vom Flohmarkt – der Stil gibt sich unkonventionell, verspielt und detailverliebt. Seine pastellige, angegraute Farbpalette und floralen Muster passen perfekt zu Wänden in gedämpften Offwhites wie „Muschelweiß“, die den Raum sanft wärmen, ohne den Stil zu überlagern.

Die strahlend weißen Häuser griechischer Inseln mit ihren blauen Kuppeln sind ein Vorbild für den maritimen Stil, der von einer kühlen Farbpalette in Blau, Weiß und hellem Grau bis Sand lebt, zu der Möbel aus wettergegerbtem Holz passen und Accessoires, die Erinnerungen an Strand und Meer wecken.

Auch Räume ganz in Weiß können sehr reizvoll sein. Damit der Stil nicht eintönig wirkt, ist das Patentrezept ein langsamer Raumaufbau mit Tonabstufungen von Schneeweiß bis Elfenbein. Ebenfalls für Abwechslung sorgen unterschiedliche Gewichtungen im Raum sowie ein abwechlungsreicher Mix mit verschiedenen Texturen, die sich an Ihrem Wohnstil orientieren.

Leinen, gräuliches Holz und Keramik prägen in weißen Räumen so einen lässigen, natürlichen Look. Urban wirkt Weiß mit Lack, Stein und Chrom, während Seide, Kaschmir und Silber den klassischen Stil unterstreichen.

Da das Licht- und Schattenspiel auf Weiß besonders schön zur Geltung kommt, sollten Sie auf die Wahl der Oberflächen ein besonderes Augenmerk legen. Mixen Sie raue, matte mit glänzenden oder transparenten Texturen und dichte mit duftigen Geweben für ein spannendes Raumgefühl.

Weiß ist nicht gleich Weiß: Die große Bandbreite der Weißnuancen

Aus Gewohnheit neigen wir dazu, weiße Wände als neutral zu bezeichnen. Doch im Gegensatz zu abgetönten Offwhites und hellen Naturtönen ist Reinweiß keine neutrale Farbe, die sich dezent im Hintergrund hält. Das menschliche Auge nimmt Reinweiß vielmehr als brillanten Farbton wahr, der auf großen Flächen sogar blenden kann, wenn keine anderen Farben ins Spiel kommen.

Die Wirkung von weißer Wandfarbe wird von vielen Künstlern in eine Linie mit kraftvollem Schwarz oder dominantem Rot gesetzt. Reinweißen Wänden kann man daher starke Gegenspieler zur Seite stellen wie expressive Kunst oder auffällige Möbelstücke, die vor einer weißen Wand noch eindrucksvoller wirken.

Die besten Gegenpole für eine kühle Raumgestaltung mit weißer Wandfarbe bilden wärmende Elemente wie weiche, wollige Stoffe, helle Ledermöbel und unbehandeltes Holz. Vor allem die natürlichen Brauntöne von Holz und Leder nehmen der Einrichtung in Weiß die Sterilität. Weitere natürliche Komponenten wie Grünpflanzen und Blumen verleihen einer weißen Raumgestaltung den Wohlfühlfaktor.

Tipp:Weiße Wände werden je nach Lichteinfall von intensiven Nachbarfarben leicht getönt. Daher wirken eigentlich kühl weiße Wänden zum Beispiel neben Gelb plötzlich cremefarben, neben Rot bekommen sie einen Rosaschimmer.

Achten Sie bei der Wahl von Akzentfarben für größere Flächen oder auch bei breiten Stores an Fenstern daher auf die Lichtverhältnisse zu jeder Tageszeit, um unliebsame „Verfärbungen“ der weißen Wand zu vermeiden.

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