Optimale Deckkraft beim Streichen

Tipps, mit denen Wandfarbe richtig decken wird

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Der Begriff Deckkraft bezeichnet die Fähigkeit eines Beschichtungsstoffes (z. B. Wandfarbe), Farbtonunterschiede im Vergleich zum Untergrund, auf dem die Beschichtung aufgetragen wird, sauber und gleichmäßig abzudecken. Wenn man eine optimale Deckkraft erzielen möchte, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Die Alpina Farbexperten geben Ihnen Tipps und Tricks zur optimalen Deckkraft und was Sie dafür beim Streichen beachten sollten:

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1. Untergrund & Deckkraft

Entscheidend für die Deckkraft einer Farbe ist der Untergrund. Insgesamt wird die Deckkraft einer Farbe beeinflusst durch:

  • Farbtonkontraste
    Weiß auf Rot deckt schlechter als Weiß auf Weiß.
  • Saugenden Untergrund
    Saugt die Wand stark oder ungleichmäßig, wirkt sich das beim Streichen negativ auf die Deckkraft aus. Der Anstrich kann scheckig werden.
  • Beton, Raufaser oder Altanstriche
    Farbton, Saugvermögen und Struktur des Untergrundes wirken sich immer auf die Deckkraft aus. Idealerweise haben Sie eine einheitlich hell gestrichene Fläche, die nur schwach saugt.
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2. Grundierung & Deckkraft

Prüfen Sie den Untergrund: Ist die Wand stark saugend oder sandend, streichen Sie zunächst die gesamte Fläche mit einer Grundierung. Dadurch festigen Sie den Untergrund und gleichen das Saugverhalten aus. Die Wandfarbe kann so gleichmäßig trocknen und es ergibt sich ein streifenfreies Oberflächenbild.

3. Qualität & Deckkraft

Streichen Sie qualitativ hochwertige Innenfarben mit einer entsprechend hohen Deckkraftklasse. Die Klassen sind genormt und werden auf dem Etikett einer jeden Farbe angegeben. Die Klassifizierungen reichen von 1 bis 4, dabei besitzt Deckkraftklasse 1 die beste Deckkraft. Die Farben sollten nicht verdünnt werden (Ausnahme: Die Farbe ist dafür direkt ausgewiesen), denn je mehr Wasser Sie einer Dispersionsfarbe beigeben, desto geringer wird ihre Deckkraft.

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4. Werkzeuge & Deckkraft

Wählen Sie das richtige Werkzeug. Qualität zahlt sich auch hier aus. Je nach Beschichtungsstoff und Untergrund bieten sich verschiedene Werkzeuge an. Für Dispersionsfarben empfiehlt sich zum Streichen grundsätzlich ein Farbroller mit Polyamid- oder Nylonbezug, idealerweise mit 18-mm-Flor. Dieser besitzt die Fähigkeit zur hohen Farbaufnahme und zur gleichmäßigen Farbabgabe.

Ein Mann streicht eine Wand mit einem Farbroller und weißer Wandfarbe.
5. Streichen & Deckkraft

Beginnen Sie beim Streichen mit der Decke, anschließend kommen die Wände. Arbeiten Sie mit der Farbe „nass in nass”, von einer Ecke zur anderen und von einer Wand zur nächsten.

Bei einem kontrastreichen Untergrund sollten Sie grundsätzlich einen zweiten Anstrich einplanen. Konkret wird sich dies jedoch erst nach der Trocknung des ersten Anstrichs zeigen.

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