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Welches Malerklebeband ist das richtige?

Klebebänder für unterschiedliche Einsatzzwecke

Minderwertige Klebebänder hinterlassen schnell Rückstände und neigen zum Durchfeuchten. Die Farbe sickert durch und das Band reißt beim Entfernen. Diese Probleme lassen sich mit Markenprodukten vermeiden. Außerdem hilft es, das Band so früh wie möglich nach der Arbeit zu entfernen, also sobald die Farbe nicht mehr verlaufen kann.

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, sollten hochwertige Klebebänder verwendet werden, die auch zum geplanten Projekt passen. Damit lässt sich eine scharfe Kante streichen und nach getaner Arbeit lässt sich das Band ohne Kleberückstände entfernen. Im Handel erhältlich sind spezielle Klebebänder für:

  • Tapeten
    Klebebänder für Tapeten haben eine verringerte Klebstärke, so dass sie noch nach einigen Tagen rückstandlos entfernbar sind.
  • Lacke
    Klebebänder für Lacke sind wasserunempfindlich und lackfarbenbeständig. Solche Klebebänder gibt es auch in transparent, so dass sie exakt positioniert werden können, etwa beim Fensterstreichen an den Glasscheiben.
  • Kurven
    Klebebänder für Kurven sind stark gekreppt (Malerkrepp) und damit besonders dehnbar. Allerdings sollte in den Rundungen das Klebeband kräftig angedrückt werden, damit die Farbe nicht unterläuft.
  • Außenbereiche
    Klebebänder für den Außenbereich sind UV- und wetterbeständig. Ein wichtiger Aspekt, der sich gerade bei intensiver Sonneneinstrahlung gegenüber einem herkömmlichen Klebeband bemerkbar macht. Aus einem einfachen Klebeband kann sich bei Hitze der Klebstoff lösen, der dann mühsam mit Reinigungsalkohol oder Aceton entfernt werden muss. Darüber hinaus sind Klebebänder für Außen auch für raue Untergründe geeignet, etwa Häuserwände.
Tipp der Farbexperten

Ein Video-Tutorial zum richtigen Abkleben finden Sie hier und wie Sie eine Acrylfuge ziehen, um saubere Fugen, Risse und Anschlüsse zu erhalten, sehen Sie hier.

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