Farbwissen

Acryllack und Kunstharzlack übereinander lackieren

In 2 Schritten Lack auf Lack streichen

Grundsätzlich können Acryllacke (wasserbasiert) und Kunstharzlacke (lösemittelhaltig) übereinander gestrichen werden. Wichtig ist, dass der Lack bzw. Untergrund komplett durchgetrocknet ist. Geeignet sind somit Altanstriche sowie Lackierungen nach mindestens drei Tagen Trocknungszeit. 

Nur zwei Schritte sind erforderlich, um richtig zu lackieren – egal, ob Acryllack oder Kunstharzlack –, solange der Untergrund richtig durchgetrocknet ist. Die Alpina Farbexperten zeigen Ihnen, wie es geht:

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Ein sauberes Ergebnis beim Lackieren erzielen Sie, indem Sie den Untergrund durch Abschleifen und Abstauben fachgerecht aufbereiten.
Schritt 1 – Untergrund vorbereiten

Intakten und durchtrockneten Altanstrich anschleifen. So wird der Untergrund angeraut und ermöglicht die Haftung der Lackfarbe. Anschließend die Fläche abstauben, sodass sich keine Trennschicht auf der Oberfläche befindet.

Hierfür benötigen Sie diese Werkzeuge: 

  • Schleifpapier (100er-/120er-Körnung)
  • Schleifklotz
  • Abstauber
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Verwenden Sie für Acryllacke und Kunstharzlacke jeweils geeignete Pinsel.
Schritt 2 – Acryllack/Kunstharzlack streichen

Die angeschliffene und abgestaubte Oberfläche können Sie nun mit Acryllack oder Kunstharzlack neu lackieren. Achten Sie auf das richtige Werkzeug! Für Acryllacke empfehlen sich Pinsel aus Kunststoffborsten, für Kunstharzlacke Pinsel aus Naturborsten. Schaumstoffroller sind produktunabhängig für alle Lacke geeignet.

Hierfür benötigen Sie diese Werkzeuge: 

  • Lackpinsel oder Lackroller
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